2022

Herbsttagung 2022

07. Oktober 2022

Herbsttagung LAG HEP NRW 2022

Im Mittelpunkt der diesjährigen Herbsttagung der LAG HEP NRW stand die gemeinsame Entwicklung von Ideen und Strategien zur Implementation des neuen Bildungsplans in der Heilerziehungspflege.

Die Tagung, die am 27.09.2022 im Edith-Stein-Berufskolleg in Paderborn stattfand, bot den knapp 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmern nach zwei Einstiegsvorträgen am Vormittag die Möglichkeit, in zwei aufeinanderfolgenden Workshoprunden einzelne Schwerpunkte zur Umsetzung des neuen Bildungsplans vertiefend zu betrachten.

Der Einstiegsvortrag, der den Mitgliedern in einer Kurzfassung die Neuerungen des Bildungsplans HEP aufgezeigt hat, wurde durch Andrea Lamers und Martin Sturzenhecker aus der AG Bildungsplan HEP gestaltet.

Für den zweiten Vortrag konnten die Schulleiterin Brit Albrecht und ihr Kollege Christopher Schmitt vom Märkischen Berufskolleg in Unna gewonnen werden. Aufgrund ihrer Mitwirkung am 2014 veröffentlichten Bildungsplan der Fachschule Sozialpädagogik, dem damit verbundenen Erleben von Chancen und Stolpersteinen im Verlauf der Umsetzung der Lernfelddidaktik sowie durch die bereits erfolgte Implementation des neuen Bildungsplans HEP an ihrer Schule zum Schuljahr 2022/23 basierte ihr Vortrag auf einem großen Erfahrungswissen. So thematisierten sie die zu berücksichtigenden schulorganisatorischen und didaktischen Überlegungen im Prozess der Implementation. 

In den anschließenden zwei Workshoprunden wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Wahl zwischen je vier unterschiedlichen Workshopthemen ermöglicht.

Dabei wurde der erste Workshop krankheitsbedingt kurzfristig von der Kollegin Christine Dröge (Friedrich v. Bodelschwingh BK in Bethel) übernommen und diente dem Austausch über Möglichkeiten zur strukturellen Umsetzung des kompetenzorientierten Bildungsplans. Der eigentliche Referent Björn Bröckling vom Friedrich v. Bodelschwingh BK in Bethel wird seinen Workshop voraussichtlich nachträglich für interessierte Mitglieder in digitaler Form anbieten.

Der zweite Workshop, durchgeführt von Bettina Stresse vom Kompetenzteam der Stadt Bielefeld, bot Informationen zu einer kompetenzorientierten Lernbegleitung auf der Basis des neuen Bildungsplans unter Einbindung eines Logbuchs/Lerntagebuchs.

In einem dritten Workshop ging es um die Entwicklung von Lernsituationen im Kontext der Lernfeldarbeit. Dieser Workshop wurde von Stefanie Gosmann vom Berufskolleg Olsberg gestaltet.

Der vierte Workshop bot eine Möglichkeit zum Austausch zu „Knackpunkten“ bei der Umsetzung des Bildungsplans (z.B. Profilbildender Wahlbereich, Querschnittsaufgaben) und wurde von den zwei Mitgliedern der AG Bildungsplan Andrea Lamers und Martin Sturzenhecker begleitet.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten so neben weiterem Input auch Ideen und Materialien, diskutierten offene Fragestellungen und tauschten sich zu bestehenden Unsicherheiten aus. Insbesondere das Treffen und der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen anderer Berufskollegs und Vertretern von Schulbuchverlagen fand an diesem Tag großen Anklang.

Ein Link zur Taskcard mit allen Materialien der Tagung sowie den Ergebnissen und Fragestellungen sind für alle Mitgliedsschulen im internen Bereich der Website zu finden.

Implementation des neuen Bildungsplans Heilerziehungspflege

13. Juli 2022

Am 04. und 05. Mai 2022 fand die Implementationsveranstaltung des neuen Bildungsplans der Fachschule für Heilerziehungspflege unter Federführung der Bezirksregierung Düsseldorf im Ruhrturm in Essen statt. 

Der neue Bildungsplan wird in den nächsten Wochen auch im digitalen Format verfügbar sein, sobald dieser offiziell auf den Seiten des Schulministeriums zum Download bereitssteht, wird auch auf der LAG-Website ein entsprechender Link bzw. Download zur Verfügung stehen.

Die Umsetzung des neuen Bildungsplans kann bereits zum Schuljahr 2022/23 erfolgen. Es ist jedoch den Schulen überlassen, die erstmalige Umsetzung auf das Schuljahr 2023/24 zu verschieben.

Wer Interesse an den Präsentationen, Materialien und Ergebnissen der Implementationsveranstaltung hat, der findet eine entsprechende Übersicht und Zusammenstellung unter dem folgenden Link bzw. QR-Code:

Link zu Taskcards:

https://www.taskcards.de/board/ad4243cc-823e-4213-a6c8-3236b027e6b9?token=3f84e05f-1817-4f2b-b7f0-ad8e29239ebe

 

QR-Code zu Taskcards:

 

 

 

Frühjahrstagung 2022

26. Februar 2022

Auch die diesjährige Frühjahrstagung 2022 erfolgte unter der Teilnahme zahlreicher Vertreterinnen und Vertreter der Mitgliedsschulden der LAG HEP NRW im Onlineformat.

Das Protokoll der Frühjahrstagung sowie die entsprechenden Anlagen sind für alle Mitgliedsschulen im Internen Bereich der Website hinterelegt.

 

Herzliche Grüße

Das Vorstandsteam der LAG HEP NRW

Herbsttagung 2021

05. Januar 2022

Das BTHG sowie Teilhabestärkungsgesetz und deren Umsetzung haben große Auswirkungen auf das Leben und Wirken aller Menschen im Arbeitsfeld der Eingliederungshilfe – auf die Menschen in behindernder Lebenssituation selbst wie auch auf die Arbeit und Aufgabenfelder der Leistungserbringer und -träger. Dem Prinzip der Personzentrierung folgend stellt sich die Aufgabe nach einem vielfältigen und komplexen Systemwandel innerhalb der Einrichtungen.

Für den Bereich „Ausbildung“ hat das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen einen neue Bildungsplan für die Fachschule für Heilerziehungspflege in Auftrag gegeben, der 2022 implementiert wird und den Anforderungen auf Ausbildungsebene Rechnung tragen will.

Im Mittelpunkt unserer diesjährigen online-Herbsttagung „In der Tat kompetent“ stand deshalb die Frage, wie die fachpraktische Ausbildung in der Heilerziehungspflege – dem Gedanken folgend und die Herausforderungen um die erforderlichen Neuerungen annehmend – gestaltet werden kann.

Mit dieser Frage hat sich das Alters-Institut[1] in Form des Projekts „Lernen für das Leben“ drei Jahre lang (2018-2021) intensiv auseinandergesetzt mit dem primären Ziel, Menschen in behindernden Lebenssituationen durch die Entwicklung strukturierter Angebote in der fachpraktischen Ausbildung, die in der Lebenswirklichkeit und in allen Bezügen des Wohnens und Arbeitens entstehen, zu fördern.

Den ausführlichen Artikel finden Sie hier ...



[1] In Kooperation mit: Sozialwerk St. Georg e.V., Evangelische Perthes-Stiftung e.V.,  Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Ortsvereinigung Bochum e.V., Ev. Johanneswerk gGmbH, Institut Arbeit und Technik; gefördert durch die Stiftung Wohlfahrtspflege und das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen; wissenschaftlich begleitet durch das IAT – Institut Arbeit und Technik, Herrn Prof. Dr. Rolf G. Heinze; didaktisch begleitet durch Frau Prof. Gertrud Hundenborn (DiP – Deutsches Institut für angewandte Pflegeforschung e.V.)